• Wahlprogramm

    Veröffentlicht: 12.10.2016 18:00  Seitenaufrufe: 141 

    Soziale Kompetenz: sozial und menschlich engagiert
    Die Nähe zu den Menschen in unserem Betrieb liegt uns am Herzen. MitarbeiterInnen, die sich vertrauensvoll an uns wenden, wissen unsere soziale Kompetenz und Empathie in Gesprächen zu schätzen. Wer uns aufsucht, hat oft mit Problemen im Arbeitsumfeld zu tun – etwa Mobbing, Burn-out oder Überlastung, Angst vor Verlust des Arbeitsplatzes. Wir hören zu und haben zahlreiche Hilfestellungen parat, auch durch gute Kontakte zu Selbsthilfegruppen und therapeutischen Angeboten.

    Extra: In der letzten Betriebsratssitzung haben wir zusätzliche Unterstützung für überlastete MitarbeiterInnen eingefordert sowie Ausstiegsangebote für jene, die gar nicht mehr können. Zudem haben wir einen Antrag auf die Einrichtung einer Hotline für MitarbeiterInnen mit psychischer Überlastung eingebracht.

    Gesundheit: Körper und Psyche schützen
    Gesundheit ist uns ein besonderes Anliegen. Um die körperliche und seelische Gesundheit unserer MitarbeiterInnen bestmöglich zu fördern, fordern wir die lückenlose Umsetzung der Erkenntnisse, die in der Umfrage „Psychische Belastung am Arbeitsplatz“ erhoben wurden.

    Rechtsverständnis: Gerechtigkeit und Nachvollziehbarkeit
    Wir leben in einer rechtsstreitfreudigen Zeit. In den letzten Jahren ist es beinahe in Mode gekommen, den eigenen Dienstgeber vor Gericht zu bringen.

    Wir sagen: Natürlich ist es legitim, im schlimmsten Fall den Gerichtsweg zu beschreiten. Doch den schlimmsten Fall gar nicht eintreten zu lassen, ist wesentlich besser. Gerade in Hinblick auf die zukünftige Karriere des Mitarbeiters, der Mitarbeiterin im Unternehmen.

    Zahlreiche MitarbeiterInnen, die wir begleiten durften, sind bis heute erfolgreich im Unternehmen tätig. Sie haben sich in einer schwierigen Situation der Vergangenheit nervenaufreibende Prozesse erspart, weil wir uns für gütliche Lösungen erfolgreich eingesetzt haben.

    Einheitlichkeit: Projekt „Austria-Campus“
    Seit einiger Zeit wird daran gearbeitet, alle zentralen Einheiten der UniCredit-Group in Österreich unter einem Dach, dem so genannten „Austria-Campus“ zu vereinen. So gilt für uns und die UBIS Österreich:
    Alle Betriebsräte sind in die Prozesse eingebunden. Wir führen Verhandlungen, damit unsere MitarbeiterInnen in der neuen Struktur gute Arbeitsbedingungen vorfinden.

    Dienstrecht: Legal und kollegial
    Das Dienstrecht ist das für eine Diensttätigkeit geltende Recht. In der Praxis bedeutet das etwa, dass sich der Arbeitgeber an Kollektivvertragsvereinbarungen, Gehaltsschemata und Betriebsvereinbarungen halten muss.
    Wir nehmen die Aufgabe wahr, die Einhaltung aller Richtlinien zum Schutz und Vorteil unserer MitarbeiterInnen zu überwachen. Bei Unklarheiten, die in Rechtsbelangen und Gesetzestexten ganz normal sind, beraten wir sehr gerne.

    Nearshoring: Wie weit lehnen wir uns raus?
    Nearshoring ist ein moderner Begriff für die Verlagerung betrieblicher Aktivitäten ins nahegelegene (billigere) Ausland. Als Betriebsrat haben wir – das muss leider gesagt werden – keine gesetzliche Handhabe zur Verhinderungen von Verlagerungen. Doch menschlich und unter Nutzung der Medien sind wir auch in diesem Bereich überaus engagiert.

    Wissenserhalt: Bleiben wir schlau!
    Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben das Fachwissen und die Erfahrung, um ihre Arbeit ordentlich und schnell abzuwickeln. Durch Nearshoring aber auch durch andere Tendenzen zu Fehlentwicklungen droht ein großer Wissens- und Erfahrungsschatz verloren zu gehen. Wir setzen uns für Wissensmanagement sowie für eine Sensibilisierung für den unschätzbar großen Wert jahrelang gewachsener Expertise ein.